Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Mahlstroms. Auf Menschen aber üben jene unberechenbaren Strudel zwischen Ebbe und Flut eine monströse Faszination aus und inspirieren Künstler seit je her. Edgar Allan Poe beschrieb den Sturz in den Mahlstrom - im Jazz nahm Lennie Tristano das Motiv auf und surfte auf dem Piano in die Tiefe. Auch Jo Beyers Trio trägt den Namen Malstrom nicht grundlos - bei aller Klanggewalt müssen wir jedoch keinen Auftritt voller düsterer Dramatik erwarten. Mit Witz und Verstand reiten die Gewinner des Burghauser Jazzpreises die Welle am Abgrund ohne jemals das Gleichgewicht zu verlieren.

„Nein, dieses Trio legt sich nicht fest - und genau das macht ihr neues Album so spannend. Da lösen sich deftige Grooves in frei fließende Klangkaskaden auf, aus denen sich unversehens eine betörende Melodie herausschält. Ein Genre-Mix - vielmehr ein Genre-Hopping - wo immer wieder Humor um die Ecke lugt. Das ist Jazz mit hohem Anspruch - der beim Zuhören eine Menge Spaß macht!”
(BR24 Kulturnachrichten)

„…als würde man sich ein Loch in den Kopf bohren und einen Energydrink direkt in die Großhirnrinde injizieren.”
(Takeshi Goda, Jazz Tokio)

Florian Walter – saxophone
Axel Zajac – guitar
Jo Beyer – drums

https://youtu.be/IOEJak67oQM